Lebst du schon, oder erfüllst du noch die Erwartungen von Anderen?

Sindy-Willkommen-Leben-Anfang-30-01

Die Anderen, wer sind die eigentlich?

Die anderen, das sind alle Menschen außer dir selbst, und jede:r bringt seine ganz eigenen Erwartungen und Sichtweisen in die Welt. Dadurch gibt es so viele individuelle Vorstellungen wie Menschen auf dieser Erde. Also eine ganze Menge Erwartungsdruck, oder?

Die gute Nachricht ist, dass dir ca. 99 % davon egal sind. Die schlechte ist, dass das eine Prozent, welches dich interessiert, genau aus den Menschen besteht, die du auf gar keinen Fall enttäuschen möchtest. Es sind die Menschen, welche dir am nächsten stehen, wie z. B. deine Eltern, deine Freund:innen, oder dein Partner bzw. deine Partnerin.

Warum du zuerst auf deine Wünsche achten solltest. 

«Allen recht getan ist eine Kunst, die Niemand kann». Egal, was du tust, irgendjemand wird enttäuscht sein. Das ist Tatsache, und trotzdem verspürst du wahrscheinlich den Wunsch, die Menschen in deinem Umfeld nicht zu enttäuschen. Vielleicht hast du schon einmal eine Entscheidung getroffen, damit z.B. deine Eltern stolz auf dich sind, weil sie dir das Studium finanziert haben. Danach hattest du aber das Gefühl, dass diese Entscheidung nicht richtig war, stimmt‘s?

Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, verschiedene Meinungen abzuwägen, aber wenn du Entscheidungen triffst, solltest du deine eigenen Wünsche mit Priorität behandeln. Es ist dein Leben, nicht das deines Umfeldes.

Warum fällt es so schwer, das zu tun, was du möchtest?

Als Erwachsene haben wir verlernt, auf unsere Intuition zu vertrauen und das zu tun, was uns Spass macht. Wir haben vergessen, an uns zu glauben, und verlassen uns lieber auf die Meinungen von aussen anstatt auf unsere innere Stimme. 

Wir werden häufig mit Aussagen konfrontiert wie «Bist du immer noch arbeitslos mit deiner Qualifikation?» oder «Den Job musst du jetzt aber länger behalten, du kannst nicht ständig deine Stelle wechseln.».

Solche Aussagen aus unserem Umfeld sind häufig gar nicht so böse gemeint, wie sie zunächst klingen, und trotzdem verunsichern sie in unseren Entscheidungen. Häufig tust du dann doch nicht das, was du möchtest, oder du schiebst es auf, weil noch diese oder jene Entscheidung davon abhängig ist. Du startest also lieber doch nicht durch.

Ganz ehrlich: es wird immer einen Grund geben, warum gerade jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist. Sei es das Haustier, der Job, der Mann oder ein Kind (welches dich übrigens auch dann beeinflusst, wenn das Thema für dich noch gar nicht präsent ist). 

Dein Leben wirklich leben wirst du erst dann, wenn du Verantwortung übernimmst und dich von fremden Erwartungen löst. Lebe das Leben, welches du dir wünschst, und steh dazu. Sonst lebst du weiter das Leben der Anderen und erfüllst deren Erwartungen und nicht deine Wünsche.

Warum nicht jede:r deinen Weg mitgehen muss, und warum das positiv ist!

Unser engstes Umfeld kennt uns seit vielen Jahren und hat sich an die Person gewöhnt, die wir bisher gewesen sind. Negative Reaktionen sind nicht böse gemeint, oft wollen sie uns einfach vor dem Scheitern bewahren; so zum Beispiel meine Mama und eine enge Freundin, als ich mich entschieden habe, mich selbstständig zu machen. 

Nach dem ersten Schreck meldete sich die Angst „Was machen wir jetzt, sollen wir doch lieber alles so lassen, wie es ist?“.
Und dann geschah etwas Erstaunliches: meine innere Stimme wurde wach und sagte ganz klar: „WIR machen das jetzt, genau das ist UNSER Weg“.

Durch die negative Reaktion auf mein Vorhaben hat mir mein Umfeld den sprichwörtlichen Spiegel vorgehalten und mir dadurch die Möglichkeit gegeben, meine Entscheidung zu hinterfragen und noch mal zu bestätigen. Manche Entscheidungen meines Umfeldes machen auch mir unheimlich Angst, entsprechend fällt meine Reaktion wahrscheinlich aus.

Was ich aus diesem Moment gelernt habe: Man muss nicht jeden Weg gemeinsam gehen, um zu wissen, wer einem im Leben wirklich wichtig ist. Du musst dir und den Menschen in deinem Umfeld aber auch erlauben, zu wachsen, und die Gelassenheit besitzen auf das zu vertrauen, was dich mit ihnen verbindet.

Sei liebevoll zu dir selbst!

Lächle. Atme ein, und gehe langsam.

Thich Nhat Hanh

Wenn du weisst, was du willst und was nicht, musst du nicht sofort alles verändern. Eine Veränderung ist wie ein Berg, häufig erscheint sie riesig und du bist sprichwörtlich erstarrt und gehst nicht los. Wenn du dir aber ganz, ganz kleine Etappenziele setzt, kommst du entspannt am Ziel an. Wichtig ist lediglich, dass du losgehst!

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